Das FamRZ Heft

Düsseldorfer Tabelle

Aktuellste Version, Stand 1.1.2020

Das Oberlandesgericht Düsseldorf gab am 16.12.2019 die ab dem 1.1.2020 geltende Fassung der Düsseldorfer Tabelle bekannt.

Zuletzt wurde die Düsseldorfer Tabelle zum 1.1.2019 aktualisiert. Die nächste Änderung erfolgt voraussichtlich zum 1.1.2021. Bleiben Sie auf dem Laufenden – abonnieren Sie den FamRZ-Newsletter.

 

Übersicht über die Änderungen zum Januar 2020:

  • Erhöhung des Mindesunterhalts minderjähriger Kinder
    • der ersten Altersstufe auf 369 Euro statt bisher 348 Euro,
    • der zweiten Altersstufe auf 424 Euro statt bisher 406 Euro,
    • Kinder der dritten Altersstufe auf 497 Euro statt bisher 476 Euro.
  • Änderung der Bedarfssätze der 2. bis 10. Einkommensgruppe der Düsseldorfer Tabelle (Anhebung in der 2. bis 5. Einkommensgruppe um jeweils 5 % und in der 6. bis 10. Einkommensgruppe um jeweils 8 % des Mindestunterhalts)
  • Erhöhung des Bedarfs eines Studierenden, der nicht bei seinen Eltern oder einem Elternteil wohnt, auf 860 Euro (einschließlich 375 EUR an Warmmiete statt bisher 735 Euro
  • Änderung der Selbstbehalte (erstmals seit 2015)

Infos und Materialien zur Düsseldorfer Tabelle:

Unterhalt nach den Düsseldorfer Tabellen 2005-2018

Rufen Sie die Düsseldorfer Tabellen der letzten Jahre als PDF-Dokument ab.

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Berechnung der Zahlbeträge

Laden Sie eine aktuelle Zusammenstellung der Tabellenbedarfs-, Kindergeldabzugs- und Unterhaltszahlbeträge für die Kinder der 1. bis 4. Altersstufe herunter.

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Arbeitshilfen zur Unterhaltsberechnung

Nutzen Sie die FamRZ-Arbeitshilfe 2017 zur Berechnung des Unterhalts.

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Leitlinien für den Unterhaltsbedarf von Unterhaltsberechtigten

Das Oberlandesgericht Düsseldorf gibt seit dem 1.1.1979 die „Düsseldorfer Tabelle“ heraus. Sie dient als Richtlinie zur Bemessung des angemessenen Kindesunterhalts im Sinne des § 1610 BGB. Die Tabelle geht zum einen aus Koordinierungsgesprächen zwischen Richterinnen und Richtern der Familiensenate der Oberlandesgerichte Düsseldorf, Köln, Hamm und der Unterhaltskommission des Deutschen Familiengerichtstages e.V. hervor. Zum anderen ist sie Ergebnis einer Umfrage bei den übrigen Oberlandesgerichten.

Die Erhöhung der Bedarfssätze unterhaltsberechtigter Kinder beruht auf der Verordnung zur Festlegung des Mindestunterhalts minderjähriger Kinder nach § 1612a BGB (Mindestunterhaltsverordnung). Der Unterhalt nach der ersten Einkommensgruppe der "Düsseldorfer Tabelle" entspricht dem in der Mindestunterhaltsverordnung festgesetzten Mindestunterhalt. Die Unterhaltssätze der höheren Einkommensgruppen bauen hierauf auf. Auf den Bedarf des Kindes ist nach § 1612 b BGB das Kindergeld anzurechnen.