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Düsseldorfer Tabelle

Aktuellste Version, Stand 1.1.2018

Das Oberlandesgericht Düsseldorf gab am 6.11.2017 bekannt, dass zum 1.1.2018 die Düsseldorfer Tabelle geändert wird. Die neueste Version finden Sie hier:

Zuletzt wurde die Düsseldorfer Tabelle zum 1.1.2017 aktualisiert. Die nächste Änderung erfolgt voraussichtlich zum 1.1.2019. Bleiben Sie auf dem Laufenden – abonnieren Sie den FamRZ-Newsletter.

 

Übersicht über die Änderungen zum Januar 2018:

  • Erhöhung des Mindesunterhalts minderjähriger Kinder
    • der ersten Altersstufe auf 348 Euro statt bisher 342 Euro,
    • der zweiten Altersstufe auf 399 Euro statt bisher 393 Euro,
    • Kinder der dritten Altersstufe auf 467 Euro statt bisher 460 Euro
  • Änderung der Bedarfssätze der 2. bis 10. Einkommensgruppe der Düsseldorfer Tabelle (Anhebung in der 2. bis 5. Einkommensgruppe um jeweils 5 % und in der 6. bis 10. Einkommensgruppe um jeweils 8 % des Mindestunterhalts)
  • Anhebung der Einkommensgruppen (erstmals seit 2008)
  • Bedarfskontrollbetrag steigt an

Infos und Materialien zur Düsseldorfer Tabelle:

Unterhalt nach den Düsseldorfer Tabellen 2005-2017

Rufen Sie die Düsseldorfer Tabellen der letzten Jahre als PDF-Dokument ab.

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Berechnung der Zahlbeträge

Laden Sie eine aktuelle Zusammenstellung der Tabellenbedarfs-, Kindergeldabzugs- und Unterhaltszahlbeträge für die Kinder der 1. bis 4. Altersstufe herunter.

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Arbeitshilfen zur Unterhaltsberechnung

Nutzen Sie die FamRZ-Arbeitshilfe 2017 zur Berechnung des Unterhalts.

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Leitlinien für den Unterhaltsbedarf von Unterhaltsberechtigten

Das Oberlandesgericht Düsseldorf gibt seit dem 1.1.1979 die „Düsseldorfer Tabelle“ heraus. Sie dient als Richtlinie zur Bemessung des angemessenen Kindesunterhalts im Sinne des § 1610 BGB. Die Tabelle geht zum einen aus Koordinierungsgesprächen zwischen Richterinnen und Richtern der Familiensenate der Oberlandesgerichte Düsseldorf, Köln, Hamm und der Unterhaltskommission des Deutschen Familiengerichtstages e.V. hervor. Zum anderen ist sie Ergebnis einer Umfrage bei den übrigen Oberlandesgerichten.

Die Erhöhung der Bedarfssätze unterhaltsberechtigter Kinder beruht auf der Verordnung zur Festlegung des Mindestunterhalts minderjähriger Kinder nach § 1612a BGB (Mindestunterhaltsverordnung). Der Unterhalt nach der ersten Einkommensgruppe der "Düsseldorfer Tabelle" entspricht dem in der Mindestunterhaltsverordnung festgesetzten Mindestunterhalt. Die Unterhaltssätze der höheren Einkommensgruppen bauen hierauf auf. Auf den Bedarf des Kindes ist nach § 1612 b BGB das Kindergeld anzurechnen.