Kind im Mittelpunkt?! Familiengerichtliches Verfahren im Kinderschutz

event_note Veranstaltung: - Tagungszentrum im Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Vom 26. – 27.03.2018 findet in Frankfurt a. M. die Tagung „Kind im Mittelpunkt?! Familiengerichtliches Verfahren im Kinderschutz“ statt. Es werden dort u.a. neue Forschungsergebnisse des Projekts „Kindeswohl zwischen Jugendhilfe und Justiz“ vorgestellt und Erfahrungen aus der Praxis diskutiert. Anmeldeschluss ist der 23.2.2018.

Diskussion von Problemstellungen aus der Praxis

Das Zusammenwirken im familiengerichtlichen Kinderschutzverfahren stellt Richterinnen und Richter sowie professionelle Beteiligte vor große Herausforderungen. Johannes Münder, Barbara Seidenstücker und Gabriele Bindel-Kögel präsentieren bei der Veranstaltung im Tagungszentrum im Haus am Dom in Frankfurt a. M. aktuelle Ergebnisse des Forschungsprojekts „Kindeswohl zwischen Jugendhilfe und Justiz“. Darüber hinaus werfen sie einen Blick auf die Sicht- und Handlungsweisen der beteiligten Professionellen. Erfahrene Expertinnen und Experten ergänzen Problemstellungen aus der Praxis, die in Vorträgen und Workshops diskutiert werden:

  • Welche Ziele hat die Beteiligung von Kindern eigentlich und wie kann sie konkret gestaltet werden?
  • Wie ist Kooperation mit der Wahrung richterlicher Unabhängigkeit vereinbar?
  • Was passiert, wenn das Familiengericht zwar Hilfebedarf aber keine Kindeswohlgefährdung erkennt, das Jugendamt jedoch keine Möglichkeiten mehr für weitere Hilfen und Veränderung der Situation des Kindes sieht?

Veranstalter der Tagung sind das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF) und die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH). Kooperationen bestehen mit

  • dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV),
  • dem Deutschen Familiengerichtstag e. V. (DFGT),
  • dem Institut für soziale Arbeit e. V. (ISA) und
  • dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Der Tagungsbeitrag beträgt 150 EUR; mehr über das vollständige Programm sowie Anmeldemodalitäten erfahren Sie auf der Website des DIJuF.

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