33. Westdeutscher Betreuungsgerichtstag

33. Westdeutscher Betreuungsgerichtstag

event_note Veranstaltung: - Aula der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Immanuel-Kant-Straße 18–20, 44803 Bochum-Altenbochum

Im März findet der 33. Westdeutsche Betreuungsgerichtstag mit dem Thema "Unterstützte Entscheidungsfindung!? Wird das Betreuungsrecht jetzt erwachsen?" statt. Veranstalter ist der Betreuungsgerichtstag e.V.; Veranstaltungsort ist die Aula der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Tagungsbüro ist ab 13.00 Uhr geöffnet.

 

Unterstützte Entscheidungsfindung anstelle ersetzender Entscheidung

Die gesetzliche Vertretungsbefugnis in der rechtlichen Betreuung ist ein mächtiges Instrument. Nach dem Erforderlichkeitsgrundsatz darf diese nur nachrangig und dann eingesetzt werden, wenn andere Möglichkeiten ausscheiden. Nach den Ergebnissen der jüngsten Studien zum Betreuungsrecht gelingt das aber unter den aktuellen Rahmenvoraussetzungen nur bedingt. Der Frage, wie dennoch mehr unterstützte Entscheidungsfindung anstelle ersetzender Entscheidung gelingen kann, wird sich die Tagung stellen. In den Arbeitsgruppen diskutieren Praktiker diese Herausforderung. Das ambulante Ethikkomitee Bochum und der diesjährige Preisträger des BGTFörderpreises, der „Verein Mensch zuerst e.V.“, präsentieren unter diesem Aspekt ihre Arbeit.

Die Reform der Eingliederungshilfe hat ebenfalls den Anspruch, die Selbstbestimmung der Betreuten zu stärken. Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) kommen neue Anforderungen auf das Betreuungswesen zu. Dr. Andreas Jürgens, der durch seinen Betreuungsrechtskommentar bundesweit bekannt ist, stellt die Reform vor. Georg Dodegge, Richter am Amtsgericht in Essen und Vorsitzender der überörtlichen Arbeitsgemeinschaft NRW (Ü-AG), widmet sich dem jüngsten Urteil zu Fixierungen. Eine Übersicht über alle Beiträge erhalten Sie im Programm der Tagung.

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