32. Westdeutscher Betreuungsgerichtstag

32. Westdeutscher Betreuungsgerichtstag

event_note Veranstaltung: - Evangelische Hochschule Bochum

Am 12.3.2019 findet der 32. Westdeutsche Betreuungsgerichtstag statt. Das Thema lautet dieses Jahr "Unterstützte Entscheidungsfindung!? Wird das Betreuungsrecht jetzt erwachsen?" Veranstaltungsort ist die Evangelische Hochschule Bochum. Veranstalter ist der Betreuungsgerichtstag e.V., der Sie herzlich einlädt, sich zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und qualifizierte Impulse für Ihre Praxis zu gewinnen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Tagungsbeitrag beträgt für Mitglieder 10 Euro und für Nichtmitglieder 20 Euro.

Unterstützte Entscheidungsfindung statt ersetzender Entscheidung

Die gesetzliche Vertretungsbefugnis in der rechtlichen Betreuung ist ein mächtiges Instrument. Nach dem Erforderlichkeitsgrundsatz darf diese nur nachrangig und dann eingesetzt werden, wenn andere Möglichkeiten ausscheiden. Nach den Ergebnissen der jüngsten Studien zum Betreuungsrecht gelingt das aber unter den aktuellen Rahmenvoraussetzungen nur bedingt. Der Frage, wie dennoch mehr unterstützte Entscheidungsfindung anstelle ersetzender Entscheidung gelingen kann, wird im Mittelpunkt der Tagung stehen. In den Arbeitsgruppen diskutieren Praktiker die Herausforderung.

Das ambulante Ethikkomitee Bochum und der diesjährige Preisträger des BGTFörderpreises, der „Verein Mensch zuerst e.V.“, präsentieren unter diesem Aspekt ihre Arbeit. Die Reform der Eingliederungshilfe hat ebenfalls den Anspruch, die Selbstbestimmung der Betreuten zu stärken. Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) kommen neue Anforderungen auf das Betreuungswesen zu. Dr. Andreas Jürgens, der durch seinen Betreuungsrechtskommentar bundesweit bekannt ist, stellt die Reform vor. Georg Dodegge, Richter am Amtsgericht in Essen und Vorsitzender der überörtlichen Arbeitsgemeinschaft NRW (Ü-AG), widmet sich dem jüngsten Urteil zu Fixierungen.

Weitere Informationen unter www.bgt-ev.de.

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