Situation und Bedürfnisse trans- und intersexueller Menschen

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Bericht des BMFSFJ fasst Fragestellungen rund um das Thema zusammen

Eine am 26. Oktober veröffentlichte Sachstandsinformation des BMFSFJ nimmt Situation und Bedürfnisse trans- und intersexueller Menschen in den Fokus. Sie stellt Fragestellungen rund um das Thema zusammen und gibt Diskussionen im Ressortkreis der Interministeriellen Arbeitsgruppe Trans- und Intersexualität (IMAG) wieder – enthält aber noch keine konkreten Ergebnisse. Diese sollen zum Ende der Legislaturperiode in einem Abschlusspapier der Arbeitsgruppe veröffentlicht werden.

Mit dem Bericht kommt das BMFSFJ in einem ersten Schritt dem Auftrag aus dem Koalitionsvertrag der Regierungskoalition für die 18. Wahlperiode nach. In diesem wurde festgehalten,

  • dass darauf hingewirkt werden solle, Diskriminierungen von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität zu beenden
  • dass entschieden gegen Transfeindlichkeit vorgegangen werden solle
  • dass die durch die Veränderung des Personenstandsrechts für intersexuelle Menschen erzielten Verbesserungen evaluiert und gegebenenfalls ausgebaut werden sollen.

Wesentliche Inhalte des Sachstandsberichts

Der Bericht gibt zunächst einen kurzen Überblick über den gesellschaftlichen Diskurs im Hinblick auf trans- und intersexuelle Menschen. Anschließend setzt er sich intensiver mit den einzelnen Thematiken

  • medizinische Eingriffe und dem damit verbundenen Regelungsbedarf
  • Beratungs- und Unterstützungsstrukturen für inter- und transsexuelle Menschen
  • Prüfung erforderlicher Gesetzesänderungen

auseinander. Der Volltext des Dokuments ist auf der Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als PDF-Dokument abrufbar.

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