Namenstourismus in Europa?

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Beitrag von Prof. Dr. Anatol Dutta in FamRZ 2016, Heft 15

Seit einigen Jahren überlagern Entscheidungen des Gerichtshofs der Europäischen Union zum Diskriminierungsverbot und zur Personenfreizügigkeit das internationale Namensrecht der Mitgliedstaaten.* Diese Rechtsprechung hat nicht nur zu erheblicher Verunsicherung in der Personenstandspraxis geführt, sondern hat auch den deutschen Gesetzgeber auf den Plan gerufen (Art. 48 EGBGB). Prof. Dr. Duttas Beitrag in FamRZ 2016, Heft 15 nimmt die jüngste Entscheidung des Gerichtshofs v. 2.6.2016 im Bogendorff-Fall (wird veröffentlicht in FamRZ 2016, Heft 15) zum Anlass, die bisherige Entwicklung nachzuzeichnen.

 

* EuGH, 2.10.2003, Rs. C-148/02 (Carlos Garcia Avello) Slg. 2003, I-11613 = FamRZ 2004, 173 [LS.], m. Anm. Henrich. EuGH, 14.10.2008, Rs. C-353/06 (Stefan Grunkin und Regina Paul) Slg. 2008, I-7639 = FamRZ 2008, 2089, m. Anm. Funken. EuGH, 22.12.2010, Rs. C-208/09 (Ilonka Sayn-Wittgenstein) Slg. 2010, I-13693 = FamRZ 2011, 1486.

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