Mehrausgaben beim Elterngeld

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Verstärkter Bedarf durch steigende Geburtenzahlen

Das Bundesfinanzministerium hat eine überplanmäßige Ausgabe des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Bereich Elterngeld in Höhe von bis zu 140 Millionen Euro genehmigt. Der zusätzliche Bedarf resultiere insbesondere aus der aufgrund der Geburtenentwicklung verstärkten Nutzung des Elterngeldes. Dies geht aus einer Unterrichtung durch die Bundesregierung zur Haushaltsführung 2017 hervor. Die überplanmäßige Ausgabe dient der Erfüllung einer Rechtsverpflichtung. Die Rechtsverpflichtung beruht auf dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz.

Mehr Babys - mehr Elterngeld

Im Juli meldete das Statistische Bundesamt, dass in Deutschland immer mehr Kinder auf die Welt kommen. Die Zahl der Neugeborenen sei zwischen 2011 und 2015 um etwa 75.000 auf rund 738.000 gestiegen – der höchste Wert seit der Jahrtausendwende (767.000 Lebendgeborene).

In Anbetracht dieser Tatsache ist es auch nicht verwunderlich, dass das Elterngeld so beliebt wie nie zuvor ist. Bereits Ende 2016 betonte die damalige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig im Rahmen der Einbringung des Einzelplans 17 in den Bundestag, dass jeder einzelne Cent gut investiert sei. „Denn besonders das ElterngeldPlus gibt Paaren eine flexiblere Unterstützung, wenn beide früh nach der Geburt in Teilzeit wieder in den Beruf einsteigen wollen. Und es hilft Müttern und Vätern dabei, Familie und Beruf partnerschaftlich aufzuteilen.“

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