Konferenz zum grenzüberschreitenden Schutz von „vulnerable adults“

- Redaktionsmeldungen

Treffen von 130 Experten aus 35 Ländern

Vom 5. bis 7.12.2018 fand in Brüssel eine von der Europäischen Kommission und der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht (HCCH) gemeinsam organisierte Konferenz zum grenzüberschreitenden Schutz von vulnerable adults" statt. Rund 130 Experten aus mehr als 35 Staaten, die alle Kontinente repräsentierten, kamen dafür zusammen.

 

Experten betonten die praktische Bedeutung des Themas

Im Rahmen der Konferenz wurde u.a. über Themen wie

  • die aktuellen Bedürfnisse benachteiligter Erwachsener in grenzüberschreitenden Situationen,
  • die diesbezüglichen Reaktionen und Erfahrungen der Staaten,
  • mögliche zukünftige Arbeiten in diesem Rechtsbereich

diskutiert. Die Vertragsparteien des HCCH-Übereinkommens vom 13.1.2000 über den internationalen Schutz von Erwachsenen berichteten über ihre Erfahrungen mit der Umsetzung und Durchführung des Übereinkommens. Aber auch Staaten, die den Vertrag nicht unterzeichnet haben, teilten ihre jüngsten Umsetzungserfahrungen.

Die Konferenz bot ein Forum, um den grenzüberschreitenden Schutz von vulnerable adults aus der Perspektive zwischenstaatlicher Organisationen wie

  • den Vereinten Nationen,
  • dem HCCH,
  • der Europäischen Union,
  • dem Europarat

zu diskutieren. Aber auch Berufsorganisationen wie die Internationale Vereinigung der Notare und das European Law Institute sowie Dienstleister wie Dementia Alliance & Alzheimer Disease International, AGE Platform Europe und STEP nahmen an den Gesprächen teil.

 

Schlussfolgerungen und Empfehlungen als Download

Im Speziellen befasste sich die Konferenz mit

  • der Möglichkeit der Abschaffung des Exequaturverfahrens,
  • der Bereitstellung von mehr Parteienautonomie,
  • der Inanspruchnahme konsularischer Angelegenheiten,
  • den Vorteilen direkter gerichtlicher Mitteilungen,
  • der Entwicklung von Formblättern und Zeugnissen sowie elektronischen Registern.

Die Schlussfolgerungen und Empfehlungen, die am Ende der gemeinsamen Konferenz einvernehmlich beschlossen wurden, können Sie auf der Website der Haager Konferenz herunterladen.

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