Der Kinderpsychologe und "Trennungsexperte" Stefan Rücker entwarf im Fall Block ein "Rückführungskonzept" und war bei einem mutmaßlichen Entführungsversuch dabei. SPIEGEL-Recherchen werfen die Frage auf: Ging er zu weit?
Leihmutterschaft, Künstliche Befruchtung, Block-Fall, Digitale Justiz
Die FamRZ verfolgt für Sie die aktuelle Berichterstattung in den Medien zu familienrechtlichen Themen. Einmal im Monat veröffentlichen wir auf famrz.de einen Überblick über die interessantesten Artikel – zum Weiterlesen, Diskutieren oder Staunen.
Der Milliardär, der angeblich 300 Kinder hat
Süddeutsche Zeitung | Lea Sahay (Text), Stefan Dimitrov (Illustration)
Inspiriert von Elon Musk nutzen superreiche Chinesen die liberalen US-Gesetze zur Leihmutterschaft, um Riesenfamilien zu gründen. Etwa der Unternehmer Xu Bo, der laut eigener Zählung auf mindestens ein Dutzend Kinder kommt. Seine Ex-Freundin sagt: Es sind deutlich mehr.
Ein Superbaby, bitte!
Die Zeit | Yannick Ramsel
Start ups wollen Eltern nach einer künstlichen Befruchtung bei der Auswahl der angeblich besten Embryonen helfen. Ein Paar aus Hessen zahlt Zehntausende Euro für Gen Screenings in den USA und muss sich dann entscheiden.
Digitale Justiz zwischen Mühen, Fortschritt und Versprechen
Tagesspiegel Background | Johannes Kuhn
Bund und Länder bringen die Justizcloud auf den Weg, doch selbst die E‑Akte funktioniert noch nicht überall. Und während die Rolle von Videoverhandlungen unklar bleibt, lockt bereits die nächste große Idee: Vollständig digitale Online-Verfahren. Der Tagesspiegel gibt einen Überblick, wo die Digitalisierung der Justiz Anfang 2026 steht.
Diagnose Staatsexamen
Zeit Campus | Pia Schreiber
Am Ende des Jurastudiums geraten viele an ihre Grenzen. Laut Zeit liegen die Examenskandidatinnen und Examenskandidaten nachts wach, bekommen Heulkrämpfe, pinkeln sich ein. Die Autorin fragt: Geht das nicht anders?
Standesbeamter schrieb Rede mit ChatGPT – Ehe annulliert
Rheinische Post | Maarten Oversteegen
Ein niederländisches Paar wollte seine Trauung humorvoll und modern gestalten. Doch die mit ChatGPT verfasste Ansprache des Standesbeamten führte dazu, dass das Gericht die Ehe für ungültig erklärte.