Australien prescht vor und erlaubt unter 16-Jährigen kein Snapchat und Tiktok mehr. Ein Autor und eine Autorin der Süddeutschen Zeitung diskutieren, ob das auch für Deutschland eine gute Idee wäre.
Videovernehmungen, Justiz-Projekt, Social-Media-Verbot, Neues Namensrecht
Die FamRZ verfolgt für Sie die aktuelle Berichterstattung in den Medien zu familienrechtlichen Themen. Einmal im Monat veröffentlichen wir auf famrz.de einen Überblick über die interessantesten Artikel – zum Weiterlesen, Diskutieren oder Staunen.
"Für Kinder nehmen Verfahren oft kein Ende"
Legal Tribune Online | Viktoria Rappold im Interview mit Tanja Podolski
Kinder kommen in unterschiedlichen Lebenslagen mit der Justiz in Berührung. Das Deutsche Kinderhilfswerk will ihre Rechte stärker berücksichtigt sehen. Videovernehmungen sollten Standard werden, schlägt Viktoria Rappold, Referentin für Kinderrechte beim Deutschen Kinderhilfswerk, im Interview mit LTO vor.
Deutsche Justiz: "Wir befinden uns an einem kritischen Punkt"
Die Zeit | Anna-Mira Brandau im Interview mit Christian Bangel
Wo immer autoritäre Bewegungen an die Macht kommen, ist die Justiz eines ihrer ersten Ziele. Das rechtswissenschaftliche Forum "Verfassungsblog" hat über Monate hinweg nach Schwachstellen im deutschen Justizsystem gesucht und dabei rund 70 Gespräche mit Experten geführt, unter ihnen viele Richterinnen und Richter. Das Ergebnis ist das Justiz-Projekt, über das die Co-Leiterin des Projekts im Interview mit der Zeit spricht.
Sollte Social Media für Jugendliche verboten werden?
Süddeutsche Zeitung | Philipp Bovermann und Valerie Höhne
Neues Namensrecht: Niedersachsens Standesämter haben viel zu tun
NDR
Seit im Mai das Namensrecht geändert wurde, dürfen etwa Ehepaare auch nachträglich einen gemeinsamen Doppelnamen beantragen - auch für ihre Kinder. Auch Stiefkinder und Geschiedene haben neue Möglichkeiten. Zumindest in Niedersachsen hat dies den Standesämtern viel zusätzliche Arbeit gemacht.