Nachdem im Juli bekannt geworden war, dass Jens Spahn und sein Ehemann mithilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden sind, entzündete sich eine breite Debatte über einen möglichen Widerspruch zwischen seiner privaten Entscheidung und der ablehnenden Haltung der CDU sowie über die rechtlichen und ethischen Fragen grenzüberschreitender Leihmutterschaften. Im Mittelpunkt stand dabei auch die Frage, ob Deutschland an seinem umfassenden Verbot festhalten oder eine streng regulierte Leihmutterschaft zulassen sollte; Wolfgang Janisch fragte in der Süddeutschen Zeitung etwa, ob es vertretbar wäre, wenn eine Frau aus uneigennützigen Motiven für ein Paar ein Kind austrägt.
An der Debatte beteiligten sich auch FamRZ-Schriftleiter Anatol Dutta mit einem Gastbeitrag in der F.A.Z., FamRZ-Herausgeber Tobias Helms mit einem Interview im FOCUS und Familientherapeutin Petra Thorn, die bereits zum Thema Mit-Mutterschaft im FamRZ-Podcast zu Gast war, mit einem Beitrag in der Zeit.