Sammelung von Rechtssprechungen in Bücher im Regal

Familienrechtliche Presseschau April 2026

- Redaktionsmeldungen

LGBTI+-Urteil des EuGH, Social Media-Verbot, Rollenaufteilung und Familienrecht, Demografie

Die FamRZ verfolgt für Sie die aktuelle Berichterstattung in den Medien zu familienrechtlichen Themen. Einmal im Monat veröffentlichen wir auf famrz.de einen Überblick über die interessantesten Artikel – zum Weiterlesen, Diskutieren oder Staunen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung | Martin Höpner

Der EuGH hat vergangene Woche entschieden, dass diskriminierende Beschränkungen für LGBTI+-Inhalte gegen Unionsrecht verstoßen. Der Politikwissenschaftler Martin Höpner findet in der FAZ, dass sich der Gerichtshof mit dem Urteil zur Werteaufsicht über die Mitgliedstaaten ermächtigt – mit demokratiepolitisch gefährlichen Konsequenzen.

Sind unsere Kinder glücklicher ohne soziale Medien?

Die Zeit | Jonathan Haidt im Gespräch mit Jochen Wegner

Deutschland diskutiert derzeit über ein Social Media-Verbot bzw. eine -Beschränkung für Kinder und Jugendliche. Die Zeit hat dem US-Sozialpsychologen Jonathan Haidt im Podcast die Frage gestellt: "Sind unsere Kinder glücklicher ohne soziale Medien?" und darauf unter anderem die Antwort erhalten, dass Haidt die Kindheit bedroht sieht: durch Smartphones, soziale Medien und KI-Teddybären. Auch Computer im Klassenzimmer seien falsch. 

„Die Arbeitsteilung ist noch weitgehend traditionell“

taz | Kirsten Scheiwe im Interview mit Kaija Kutter

Formale Gleichheit bedeutet noch keine faktische Gleichheit. Über das Thema "Rollenaufteilung und Familienrecht" spricht Jura-Professorin Kirsten Scheiwe auf dem Feministischen Juristinnentag am zweiten Mai-Wochenende. Davor führte sie ein Interview mit der taz.

WELT | Till-Reimer Stoldt

Die Deutschen bekommen immer weniger Kinder. Die Antworten der Politik – mehr Kitaplätze und flexiblere Arbeitszeit – überzeugen WELT-Autor Till-Reimer Stoldt nicht. Er findet: Um den "säkularen demografischen Prozess" zu stoppen, wäre etwas nötig, das sich viel schwerer erreichen lässt, nämlich ein partieller Abschied vom individualistischen Lebensstil.

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