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Datenschutzrechtliche Praxisfragen bei kindschaftsrechtlicher Begutachtung

- Redaktionsmeldungen

Beitrag von Wolfgang Keuter in Heft 2

In Heft 2 der FamRZ wird der Beitrag „Datenschutzrechtliche Praxisfragen bei kindschaftsrechtlicher
Begutachtung“ von Stellv. Direktor des AmtsG a. D. Wolfgang Keuter veröffentlicht. Sie können den Artikel bereits jetzt bei FamRZ-digital lesen, wenn Sie Abonnentin bzw. Abonnent sind:

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Zunehmende Bedeutung der DSGVO im familienrechtlichen Alltag

Datenschutzrechtliche Fragestellungen spielen in familiengerichtlichen Verfahren eine zunehmend wichtige Rolle. Ursache sind einerseits berechtigte Sorgen um den Schutz besonders sensibler personenbezogener Daten, andererseits strategische Rügen vermeintlicher Datenschutzverstöße zur Infragestellung von Gutachten oder Entscheidungen. Zugleich besteht in der Praxis häufig Unsicherheit über die Anwendbarkeit der DSGVO und ihre Rechtsfolgen, da sie nicht zum klassischen Arbeitsrepertoire familienrechtlicher Praktiker zählt.

Auch Sachverständige müssen datenschutzrechtliche Anforderungen neben einer hohen Zahl von Gutachtenaufträgen bewältigen. Vor diesem Hintergrund hat die Arbeitsgruppe „Familienrechtliche Gutachten“ in der dritten Auflage der Mindestanforderungen an Gutachten im Kindschaftsrecht erstmals einen eigenen Datenschutz-Anhang aufgenommen. Der Beitrag knüpft daran an und beleuchtet typische Probleme an der Schnittstelle von Datenschutz und kindschaftsrechtlichen Gutachten sowie mögliche Lösungsansätze.

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