Das deutsche internationale Kindschaftsrecht

- Redaktionsmeldungen

Vorschau auf Beitrag von Schulz in Heft 11

In FamRZ 2018, Heft 11, erscheint der Artikel „Das deutsche internationale Kindschaftsrecht“. Darin gibt Dr. Andrea Schulz einen Überblick über internationale, europäische und innerstaatliche Regelungen zum Kindschaftsrecht und ihre Konkurrenzen. Die Autorin leitete von 2007 bis 2014 die Zentrale Behörde für internationale Sorgerechtskonflikte im Bundesamt für Justiz in Bonn und ist seit 2015 als Nationale Expertin bei der Europäischen Kommission tätig.

 

Anlass für Artikel ist das Inkrafttreten der KSÜ für die Türkei

Das internationale Kindschaftsrecht wurde mit

  • der Verordnung (EG) Nr. 2201/2003 über die Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Ehesachen und in Verfahren betreffend die elterliche Verantwortung v. 3.10.2003 [Brüssel IIa-VO]
  • dem Haager Kinderschutzübereinkommen v. 19.10.1996 [KSÜ]
  • dem FamFG

neu geordnet. Das Inkrafttreten des KSÜ für die Türkei zum 1.2.2017 gibt Anlass für einen Überblick aus deutscher Sicht über

  • geltende Vorschriften zu internationaler Zuständigkeit
  • anzuwendendem Recht
  • Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Entscheidungen

auf dem Gebiet des Sorge- und Umgangsrechts. Schulz erläutert jeweils, welche Normen Vorrang vor der Vorschrift haben und stellt die Vorschriften anschließend inhaltlich dar.

Erscheinungsdatum für Heft 11 ist der 1.6.2018. Mit einem FamRZ-digital Abonnement lesen Sie die Abhandlung umgehend nach Veröffentlichung. Noch kein Abonnent? Starten Sie jetzt ein kostenloses Probeabo!

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