Brexit und internationales Familienrecht

Folgen eines EU-Austritts Großbritanniens

Der Fachausschuss für Bürgerrechte und Verfassungsfragen (Policy Department for Citizens’ Rights and Constitutional Affairs) des Europäischen Parlaments hat eine Studie zu den Auswirkungen des Brexit im Bereich des internationalen Familienrechts veröffentlicht. Sie untersucht die möglichen Rechtsszenarien der justiziellen Zusammenarbeit zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Dabei nimmt sie sowohl die Phase des Ausstiegs als auch das künftige Verhältnis im Bereich des Familienrechts in den Blick.

 

Brexit-Folgen für die Weiterentwicklung des EU-Familienrechts

Im Einzelnen untersucht die Studie die Vor- und Nachteile verschiedener Ausstiegsszenarien für die familienrechtliche Zusammenarbeit nach dem Brexit in Bezug auf

  • Rechtssicherheit,
  • Wirksamkeit,
  • Kohärenz.

Sie reflektiert auch die möglichen Auswirkungen des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU auf die weitere Entwicklung des EU-Familienrechts. Schließlich gibt sie auch politische Empfehlungen zu den untersuchten Themen.

In Auftrag gegeben wurde die Studie vom Rechtausschuss des EU-Parlaments. Autoren waren

  • Prof. Dr. Marta Requejo Isidro, Max-Planck-Institut Luxemburg for International, European and Regulatory Procedural Law
  • Tim Amos QC, Barrister, London
  • Prof. Dr. Pedro Alberto De Miguel Asensio, Universidad Complutense de Madrid
  • Prof. Dr. Anatol Dutta, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Mark Harper, Solicitor, London

Die Studie ist abrufbar als PDF auf der Website des Europäischen Parlaments.

Zurück