Anhörung des Kindes im familiengerichtlichen Verfahren

- Redaktionsmeldungen

Artikel von Rainer Balloff in Heft 12

In FamRZ 2019, Heft 12, erscheint der Artikel „Kommunikation mit dem Kind und Anhörung des Kindes im familiengerichtlichen Verfahren – Gestaltung, Durchführung, Themen, Ziele“ von Dr. Rainer Balloff. Der Verfasser ist Diplom-Psychologe, zertifizierter Rechtspsychologe, Gerichtsgutachter in Familiensachen und seit 24 Jahren Geschäftsführer des Gutachteninstituts „Institut Gericht & Familie Service GbR“ in Berlin.

Heft 12 erscheint am 15.6. Mit einem Abonnement von FamRZ-digital lesen Sie den Artikel direkt nach Veröffentlichung online.

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Befragung genau planen

Zwischenmenschliche Kommunikation, also auch die Anhörung des Kindes im Familiengericht, beinhaltet einen Austausch von Mitteilungen zwischen Individuen. Das Familiengericht möchte mit der Befragung des Kindes ein bestimmtes Ziel erreichen, z. B.

  • die Beziehungs- und Bindungsqualitäten des Kindes erfahren,
  • den Willen des Kindes in Erfahrung bringen,
  • die künftige Lebensperspektive mit dem Kind besprechen.

Dafür muss die Art und Weise der Befragung geplant werden. Der Autor des Artikels führt detailliert aus, wie eine solche Planung aussehen kann. Er nennt beispielsweise Grundregeln der Kommunikation mit dem Kind oder Jugendlichen, geht auf Aufgaben und Ziele der Befragung ein und führt aus, wie der Fragebogen aufgebaut sein sollte. Der Autor thematisiert speziell auch die Kommunikation und Gesprächsführung mit dem Kind in Fällen eines Verdachts auf Kindesmisshandlung bzw. sexuellen Kindesmissbrauch.

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