Zweiter Kinderrechtereport vorgelegt

Anlass: 30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Anlässlich des 30. Jahrestags der Verabschiedung der Kinderrechtekonvention überreichten Kinder und Jugendliche dem Bundesfamilienministerium am 15.11.2019 den „Zweiten Kinderrechtereport“. Darin

  • bewerten Kinder und Jugendliche die Umsetzung der Kinderrechte,
  • stellen Kinder und Jugendliche ihre Forderungen vor,
  • findet sich eine Aufführung von Beteiligungsprojekten zu Kinderrechten, die Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 17 Jahren umgesetzt haben ,
  • sind die Ergebnisse einer deutschlandweiten Online-Umfrage unter Kindern und Jugendlichen festgehalten.

Der Kinderrechtereport dokumentiert zum zweiten Mal nach 2010 den Stand der Kinderrechte in Deutschland. Erarbeitet wurde er von Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit der vom BMFSFJ geförderten „National Coalition – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention“. Der Bericht gibt Kindern und Jugendlichen eine Stimme im Berichtsverfahren der Vereinten Nationen zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland.


Kinder und Jugendliche fordern Recht auf Beteiligung

Zu den Kernforderungen der Kinder und Jugendlichen in dem Bericht gehört die Stärkung ihres Rechts auf Mitbestimmung, etwa durch die Herabsenkung des Wahlalters und die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz. Wichtig ist den Kindern und Jugendlichen auch mehr Aufklärung über das Recht auf gewaltfreie Erziehung und klare Anlaufstellen, an die sie sich bei Gewalterfahrungen wenden können. Sie wünschen sich außerdem, dass alle Kinder gleiche Chancen haben und niemand aufgrund der Herkunft schlechter behandelt wird.

Mehr Informationen über die Forderungen und Inhalte des „Zweiten Kinderrechtereports“ finden Sie unter www.kinderrechtereport.de


Quelle: Pressemitteilung Nr. 096 des Bundesfamilienministeriums vom 15.11.2019

 

Zum Weiterlesen:

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