Strategien für gute Erzieherberufe und gute frühkindliche Bildung

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Neue OECD-Studie vorgestellt

Am 14.6.2019 wurde auf einer gemeinsamen Konferenz von OECD und BMFSFJ eine neue OECD-Studie präsentiert. Diese zeigt Strategien für gute Erzieherberufe und gute frühkindliche Bildung. "Die OECD-Studie bestätigt uns in Deutschland auf unserem Weg mit mehr praxisintegrierter, vergüteter Ausbildung, qualifizierter Praxisanleitung und Aufstiegsmöglichkeiten für Profis,“ sagte Bundesfamilienministerin Giffey anlässlich der Vorstellung der Studie.

 

Best Practice zur Fachkräftegewinnung

Die neue Studie präsentiert acht Beispiele aus anderen OECD-Ländern, wie Fachkräfte für die frühe BiIdung gewonnen und gebunden werden können:  

  • Den Status von Berufen in der frühen Bildung fördern
  • Vergütung der Fachkräfte in der frühen Bildung verbessern
  • Strategien zur Stärkung der Qualifikationen frühpädagogischer Fachkräfte umsetzen
  • Praxiserfahrung in der Erzieherausbildung stärken
  • Alternative Wege in die frühe Bildung eröffnen
  • Männer verstärkt zur Aufnahme einer Tätigkeit in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung ermutigen
  • Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Berufsfeld engagierter vorantreiben
  • Berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung stärker fördern

Dr. Monika Queisser, Leiterin der Abteilung Sozialpolitik bei der OECD: „Investitionen in pädagogische Fachkräfte zahlen sich mehrfach aus: für die Fachkraft selbst, für die Bildung der Kinder und für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Eltern“, und fügt hinzu: „Überall sind die Ressourcen begrenzt. Aber die Studie zeigt auch: Überall lassen sich differenzierte Lösungen finden.“

Quelle: Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 14.6.2019

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