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Geburtenrate in der EU 2024 auf neuem Tiefstand

- Pressemitteilungen

Eurostat veröffentlicht neue Fertilitätsdaten

Die Geburtenrate in der Europäischen Union ist weiter gesunken. Wie Eurostat am 6.3.2026 mitteilte, wurden im Jahr 2024 in der EU rund 3,55 Mio. Kinder geboren. Das waren 3,3 % weniger als 2023 mit 3,67 Mio. Geburten. Die zusammengefasste Geburtenziffer lag 2024 bei 1,34 Lebendgeburten je Frau, nach 1,38 im Vorjahr. Nach Angaben von Eurostat ist dies der niedrigste für die EU seit 2001 verzeichnete Wert.

Zwischen den Mitgliedstaaten bestehen weiterhin deutliche Unterschiede. Die höchste Geburtenrate verzeichnete 2024 Bulgarien mit 1,72 Lebendgeburten je Frau. Es folgten Frankreich mit 1,61 und Slowenien mit 1,52. Die niedrigsten Werte meldete Eurostat für Malta mit 1,01, Spanien mit 1,10 und Litauen mit 1,11 Lebendgeburten je Frau.

 

Geburtenzahlen gehen seit Jahren zurück

Die nun veröffentlichten Zahlen stammen aus den von Eurostat vorgelegten Fertilitätsdaten für 2024. Sie verdeutlichen den anhaltenden demografischen Wandel in Europa und bestätigen den seit Jahren zu beobachtenden Rückgang der Geburtenzahlen.

Niedrige Geburtenraten haben langfristig Auswirkungen auf Generationenverhältnisse, soziale Sicherungssysteme und die Ausgestaltung familienbezogener Leistungen. Die Daten sind daher für die familienpolitische und sozialrechtliche Diskussion von Bedeutung. Die Angaben für die EU insgesamt sowie für Frankreich, Polen und Rumänien sind nach Eurostat für 2024 geschätzt oder vorläufig.

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