Zahl der Neugeborenen nähert sich Niveau der Jahrtausendwende

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Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 26. Juli 2017

Immer mehr Kinder kommen in Deutschland auf die Welt: Destatis meldet, dass die Zahl der Neugeborenen zwischen 2011 und 2015 um etwa 75 000 auf rund 738 000 gestiegen ist. Seit der Jahrtausendwende (767 000 Lebendgeborene) war dies der höchste Wert.

Ursachen

Der Geburtenanstieg sei im Wesentlichen auf drei Entwicklungen zurückzuführen:

  1. Zwischen 2011 und 2015 ist die Anzahl der potenziellen Mütter im Alter zwischen 25 und 39 Jahren um 344 000 gestiegen. Dazu hat neben der Zuwanderung auch eine relativ günstige Altersstruktur beigetragen: Die in den späten 1970er und den 1980er-Jahren geborenen Frauen sind die Kinder der Babyboomer und gehören somit geburtenstärkeren Jahrgängen an.
  2. Die Geburtenhäufigkeit der Ende der 1970er und Anfang der 1980er-Jahre geborenen Frauen ist gestiegen. Diese Frauen zeichnen sich durch eine besonders späte Familiengründung aus. Umso mehr von ihnen bekommen jetzt unter den derzeit günstigen Rahmenbedingungen Kinder.
  3. Die veränderte Zusammensetzung der Zuwanderinnen: Bei den ausländischen Müttern gab es vor allem durch Rumäninnen, Bulgarinnen und Syrerinnen einen deutlichen Geburtenzuwachs.

Inwieweit sich diese Entwicklungen fortsetzen werden, sei noch unklar, so Destatis.

Umfangreiche Informationen zum Thema finden Sie in den Unterlagen der Presse­konferenz Kinder­losigkeit, Geburten und Familien.

Quelle: Im Fokus Destatis vom 26.07.2017

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