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Mitteilung des Statistischen Bundesamts vom 17.9.2026
Knapp die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland lebt als Elternteil oder Kind in einer Familie. Im Jahr 2025 waren es 49 %. Damit hat sich der Anteil nach einem längerfristigen Rückgang seit Mitte der 2010er-Jahre stabilisiert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt. Im Jahr 1996 hatten noch 57 % der Bevölkerung in Familien gelebt.
Deutlich verändert haben sich in den vergangenen 30 Jahren die Familienformen. Während 1996 noch 78 % der Familien aus Ehepaaren mit Kindern bestanden, waren es 2025 nur noch 66 %. Der Anteil der Alleinerziehenden stieg im gleichen Zeitraum von 18 % auf 24 %, der Anteil nichtehelicher Lebensgemeinschaften mit Kindern von 4 % auf 10 %.
Mehr Familien mit Einwanderungsgeschichte
Die Zahl der im Haushalt lebenden Kinder blieb dagegen weitgehend stabil. Im Jahr 2025 lebte
- die Hälfte der Familien mit einem Kind,
- 37 % mit zwei Kindern und
- 13 % mit drei oder mehr Kindern.
1996 lagen die entsprechenden Anteile bei 51 %, 37 % und 12 %.
Zugleich ist der Anteil der Familien mit Einwanderungsgeschichte deutlich gestiegen. 2005 traf dies auf 17 % der Familien zu, 2025 auf 31 %. Menschen mit Einwanderungsgeschichte leben nach Angaben des Statistischen Bundesamts häufiger in Familien: 2025 waren es 60 %, gegenüber 43 % der Bevölkerung ohne Einwanderungsgeschichte.
Als Familien gelten in der Statistik Eltern, die mit ihren Kindern in einem Haushalt zusammenleben. Erfasst werden Ehepaare und nichteheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern sowie Alleinerziehende.