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Anteil junger Menschen bleibt auf historischem Tiefstand

Mitteilung des Statistischen Bundesamts v. 10.8.2026

Der Anteil junger Menschen an der Bevölkerung in Deutschland bleibt auf historisch niedrigem Niveau. Ende 2025 waren 8,3 Millionen Menschen zwischen 15 und 24 Jahre alt. Das entsprach 10,0 % der Gesamtbevölkerung. Bereits seit Anfang der 2020er Jahre bewegt sich der Anteil auf diesem Tiefstand. Zum Vergleich: Anfang der 1980er Jahre war der Anteil deutlich höher. 1983 gehörten 16,7 % der Bevölkerung der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen an.

 

Höherer Anteil bei Menschen mit Einwanderungsgeschichte

Deutliche Unterschiede zeigen sich nach der Einwanderungsgeschichte. Bei Menschen ohne Einwanderungsgeschichte waren 2025 lediglich 8,5 % zwischen 15 und 24 Jahre alt. Bei Menschen mit Einwanderungsgeschichte lag der Anteil dagegen bei 12,2 %.

Besonders hoch war der Anteil junger Menschen bei Nachkommen zweier eingewanderter Elternteile mit 20,4 % sowie bei Personen mit einem eingewanderten Elternteil mit 20,0 %. Unter den selbst Eingewanderten gehörten 9,5 % der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen an.

 

Regionale Unterschiede zwischen den Bundesländern

Auch regional unterscheidet sich der Anteil junger Menschen. Die höchsten Werte verzeichneten Bremen mit 11,1 %, Hamburg mit 10,5 % und Baden-Württemberg mit 10,4 %. Unter dem Bundesdurchschnitt lagen insbesondere Brandenburg mit 8,8 % sowie Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit jeweils 9,1 %.

Im europäischen Vergleich lag Deutschland Anfang 2025 mit einem Anteil von 10,0 % unter dem EU-Durchschnitt von 10,7 %. Die höchsten Anteile junger Menschen verzeichneten Irland mit 12,7 % sowie Dänemark und die Niederlande mit jeweils 12,2 %.

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