Versicherungsschutz für Heilbehandlungen im Ausland

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Bundesgerichtshof, Urteil v. 14.6.2017 – IV ZR 141/16

1. Zum Versicherungsschutz in der privaten Krankheitskostenversicherung für eine im Ausland vorgenommene, dort erlaubte, in Deutschland aber verbotene Behandlung (hier: künstliche Befruchtung mittels Eizellspende).

2. § 1 III MB/KK 2009 ist dahingehend auszulegen, dass der Versicherer lediglich Aufwendungen für solche Heilbehandlungen ersetzt, die nach deutschem Recht in Deutschland erlaubt sind.

Anm. d. Red.: Die Entscheidung wird veröffentlicht in FamRZ 2017, Heft 16. Vorinstanz war das OLG München, FamRZ 2017, 72.

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