Kein Phantasiename nach ausländischem Recht für minderjähriges Kind

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Bundesgerichtshof, Beschluss v. 9.5.2018 – XII ZB 47/17

Eine ausländische Rechtsordnung, die die Namensbestimmung für ein minderjähriges Kind in die freie Wahl der sorgeberechtigten Eltern stellt und auch die Erteilung eines sog. Phantasienamens zulässt (hier: australisches Recht), kann nicht nach Art. 10 III EGBGB als das auf den Familiennamen anwendbare Recht gewählt werden.

Anm. d. Red.: Die Entscheidung wird veröffentlicht in FamRZ 2018, Heft 16.

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