- Entscheidungen Leitsätze
Bundesgerichtshof, Beschluss v. 15.4.2026 – XII ZB 521/25
- Der für die Gebührenberechnung des berufsmäßigen Ergänzungspflegers maßgebliche Gegenstandswert ist nicht gemäß § 46 III FamGKG auf einen Höchstbetrag von einer Million Euro begrenzt (im Anschluss an Senatsbeschluss v. 12.11.2025 - XII ZB 275/24 -, FamRZ 2026, 309 {FamRZ-digital | FamRZ bei juris}).
- Für das Anfallen einer Einigungsgebühr nach Nr. 1000 I VV RVG reicht die bloße Anbahnung eines Rechtsverhältnisses nicht aus (im Anschluss an Senatsbeschluss v. 14.8.2024 - XII ZB 478/22 -, FamRZ 2024, 1897 {FamRZ-digital | FamRZ bei juris}).
Anm. d. Red.: Die Entscheidung wird demnächst veröffentlicht in FamRZ 2026. Vorinstanz: OLG Nürnberg, FamRZ 2026, 951 {FamRZ-digital | FamRZ bei juris}.