DAV : Reforminitiative zum nachehelichen Ehegattenunterhalt

Pressemitteilung des DAV vom 31. Januar 2017

Wie lässt sich der nacheheliche Ehegattenunterhalt transparenter, übersichtlicher und verständlicher gestalten? Der Deutsche Anwaltsverein versucht, mit seinem Vorschlag zur Reform des Ehegattenunterhalts Alternativen aufzuzeigen. Das bestehende Unterhaltsrecht schafft nach Ansicht des DAV zu geringe Anreize für die geschiedenen Ehegatten, eigenverantwortlich ihre Zukunft zu gestalten. Der lebenslange Unterhalt sollte die Ausnahme, ein befristeter Unterhalt dagegen die Regel sein. Nur eine grundsätzliche Zeitbeschränkung der Zahlung ermögliche für beide früheren Eheleute einebesseren Planbarkeit und Klarheit.

Der wesentliche Kern des Reformvorschlags

Der Reformvorschlag zielt darauf ab, die derzeitigen sieben Unterhaltstatbestände auf nur noch drei zu reduzieren.

Insbesondere verfolgt er hierbei die Ziele,

Stellungnahme des Deutschen Anwaltvereins

Grundlage des Reformvorschlags des DAV ist die Initiativstellungnahme des Deutschen Anwaltvereins durch den Ausschuss Familienrecht.

Quelle: DAV Pressemitteilung 2/17 vom 31.01.2017

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