Mitvormund für unbegleiteten minderjährigen Flüchtling

Bundesgerichtshof, Beschluss v. 13.9.2017 – XII ZB 497/16

Die Bestellung eines Rechtsanwalts zum Mitvormund für einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling zur Vertretung in ausländerrechtlichen Angelegenheiten einschließlich des Asylverfahrens ist auch dann unzulässig, wenn es dem Vormund an (einschlägiger) juristischer Sachkunde fehlt (im Anschluss an Senatsbeschlüsse v. 29.5.2013 – XII ZB 530/11 -, FamRZ 2013, 1206 [m. Anm. Bienwald], und v. 4.12.2013 – XII ZB 57/13 -, FamRZ 2014, 472).

Anm. d. Red.: Die Entscheidung wird veröffentlicht in FamRZ 2017, Heft 23, m. Anm. Keuter.

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